Mittwoch, 29 Januar 2014 12:44

Stone Age

 

Stone Age


 

Fakten

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 Erscheinungsjahr   2008    Verlag(e)   Hans im Glück
 Spieleranzahl   2 - 4    Autor(en)   Michael Tummelhofer
 Empf. Alter   10+    Illustrator(en)   Michael Menzel
 Spieldauer   ca. 60 - 90 Minuten        
 ASIN   B0014LETVU    Auszeichnungen   Nominiert für das Spiel des Jahres 2008
             

 

Zusammenfassung

 

Ziel des Spiels

Die Steinzeit war nicht einfach für die Menschen. Ihr Tagesablauf war geprägt vom Beschaffen von Rohstoffen wie Holz, Lehm, Stein oder Gold, um Hütten und Schmuck zu fertigen oder um zu handeln. Aber natürlich auch vom ständigen Hunger des Stamms und dem Beschaffen von Nahrung. Jeder Spieler ist für seinen Stamm verantwortlich. Gehe ich jagen um Nahrung zu beschaffen oder schicke ich lieber mehr Stammesmitglieder in den Wald um Holz zu fällen? Bauen wir mit unseren gewonnenen Rohstoffen eine neue Hütte oder handeln wir lieber damit. Und wann ist es Zeit für Nachwuchs? All diese Fragen muss der Spieler Runde für Runde beantworten, um am Ende der Sieger zu sein. Bedenkt dabei immer: Das Ziel ist dein Weg.

 

Spielablauf

Aufbau
Der Spielplan wird in die Mitte des Tisches gelegt. Dann kommen die sortierten Nahrungsmarker auf die Wiese und die Rohstofffe Holz, Lehm, Stein und Gold auf die entsprechenden Gebiete. Die Werkzeugplättchen werden nach den Zahlen 1 und 3 in zwei Stapel sortiert und auf die Werkzeugmacher-Felder des Spielplans gelegt. Der Stapel mit den Zivilisationskarten wird verdeckt gemischt und neben dem Spielplan abgelegt. Die vier obersten Karten kommen auf die vier Felder des Spielplans. Auch die Gebäudeplättchen werden gut gemischt und zu Stapeln mit je sieben Plättchen angehäuft. Je nach Spieleranzahl werden dann 2, 3 oder alle 4 Haufen offen auf dem Spielplan abgelegt. Die Würfel und der Würfelbecher kommen neben den Spielplan. Dann suchen sich die Spieler eine Farbe aus und erhalten 5 Personen, einen Marker für die Nahrungsleiste und einen für die Siegpunkteleiste und ein Spielertableau. Die restlichen Personen jeder Farbe werden als allgemeiner Vorrat neben den Spielplan gelegt. Jetzt bestimmt noch einen Startspieler der den Startspielermarker bekommt und los gehts.

Spielablauf
Jede Runde hat drei Phasen. In der ersten Phase bringen alle Spieler ihre Arbeiter auf den Spielplan. In der zweiten Phase werden die durch die Arbeiter gewählten Aktionen ausgeführt und in der dritten Phase muss der Stamm ernährt werden.

Phase 1 - Auf zur Arbeit
Abwechselnd setzen die Spieler ihre Arbeiter auf dem Spielplan ein. Es gibt Orte, auf denen kann man oder muss man mehrere Arbeiter einsetzen.
Es gibt folgende Orte, auf die man Arbeiter einsetzen kann:

1. Werkzeugmacher
Hier kann nur ein Arbeiter einer Farbe eingesetzt werden. Der Spieler, der hier einen Arbeiter eingesetzt hat, darf sich in der zweiten Phase ein Werkzeugplättchen mit einer 1 darauf nehmen und auf eines der drei Felder seines Spielertableaus legen. Sind alle drei Felder mit Werkzeugen der Stufe 1 gefüllt, so darf er beim nächsten Werkzeugerwerb das erste Werkzeug auf die 2 drehen. Sind alle Werkzeuge auf der zwei, so wird als nächstes ein Plättchen mit der drei genommen und sind auch hier alle drei Felder voll, so wird auf die vier gedreht. Werkzeuge können verwendet werden, um Würfelergebisse zu erhöhen. Hat ein Spieler also zum Beispiel Werkzeuge mit den Werten 2,1 und 1 so darf er einen Würfelwurf um 4 erhöhen oder aber auch nur um 2 und die anderen für einen anderen Wurf aufheben. In jeder Runde darf er seine Werkzeuge 1x einsetzen.

2. Hütte
Hier gibt es zwei Personenfelder, die beide von einer Spielerfarbe besetzt werden müssen, möchte man die Hütte nutzen.
In der Phase 2 bekommt der Spieler, der die Hütte genutzt hat, eine weitere Person zu seinem Stamm dazu. Diese muss natürlich auch gleich ernährt werden.

3. Acker
Auf dem Acker gibt es nur ein Feld. Der Spieler, der eine Figur auf dem Acker stehen hat, darf seinen Marker auf der Nahrungsleiste um ein Feld nach oben bewegen.
Die Zahl auf der Nahrungsleiste gibt an, wieviel Nahrung ein Spieler in der dritten Phase dazubekommt.

4. Wald
Der Wald ist der einzige Ort, auf dem es keine Personenbeschränkung gibt. Für jede Person im Wald darf der Spieler in der zweiten Phase mit einem Würfel würfeln.
Das Ergebnis wird zusammengezählt, durch zwei geteilt und abgerundet. Das Ergebnis an Nahrung darf sich der Spieler dann nehmen und auf sein Tableau legen.
Beispiel: Ein Spieler hat 3 Personen im Wald stehen und würfelt 2, 4, 5 was in Summe 11 ergibt. Durch 2 geteilt und abgerundet erhält er also 5 Nahrung.

5. Wald, Lehmgrube, Steinbruch und Fluss
An jedem dieser Orte dürfen im 4-Spieler-Spiel bis zu sieben Figuren, auch unterschiedlicher Farbe stehen.
Im Spiel zu dritt dürfen bis zu sieben Figuren in nur zwei verschiedenen Farben hier stehen und im Spiel zu zweit nur eine Farbe. 
Auch hier wird in Phase 2 so oft gewürfelt, wie Personen eines Spielers hier stehen. Die Umrechnung ist hier allerdings anders.
- Im Wald bekommt der Spieler für jede volle 3 ein Holz
- In der Lehmgrube bekommt der Spieler für jede volle 4 einen Ziegel
- Im Steinbruch bekommt der Spieler für jede volle 5 einen Stein
- Am Fluss bekommt der Spieler für jede volle 6 ein Gold.

6. Zivilisationskarten
Auf jeder Karte kann eine Figur eingesetzt werden. Die Kosten für jede Karte stehen über dem Ablagefeld. So kostet die Karte ganz rechts nur einen beliebigen Rohstoff, die Karte daneben 2, dann 3 und die Karte ganz rechts 4 Rohstoffe. Möchte oder kann der Spieler in der zweiten Phase die Karte nicht bezahlen, so nimmt er einfach seine Figur wieder in den Vorrat zurück.
Ansonsten nimmt er sich die Karte und die Rohstoffe, die darauf abgebildet sind. Dann legt er sie verdeckt auf sein Spielertableau. Die Karten werden erst bei der Schlusswertung wieder benötigt aber dürfen jederzeit eingesehen werden.

7. Gebäudeplättchen
Auch hier darf pro Plättchen eine Person eingesetzt werden. Möchte oder kann der Spieler dieses Plättchen in der zweiten Phase nicht erwerben, so nimmt er seine Figur einfach wieder zurück. Die Kosten der Gebäudekarte sind immer bestimmte Rohstoffe. Dafür bekommt der Spieler dann aber auch sofort eine bestimmte Anzahl an Siegpunkten gutgeschrieben.

Welche Art von Gebäuden gibt es?
Es gibt Gebäudekarten, bei denen bezahlt man die geforderten Rohstoffe und erhält direkt X Siegpunkte.
Dann gibt es Gebäude, bei denen muss man X verschiedene Rohstoffe benutzen. Die Siegpunkte richten sich dann nach dem Wert der Rohstoffe.
Beispiel: Ich kaufe ein Gebäude, das ich mit 4 Rohstoffen aus zwei unterschiedlichen Rohstoffgruppen bezahlen muss. Ich zahle mit 2 Stein und zwei Gold. Stein hat wie beim Würfeln den Wert von 5, Gold den Wert von 6. Somit bekomme ich 2 x 5 Plus 2 x 6 Siegpunkte gutgeschrieben.
Dann gibt es noch Gebäude, die darf ich mit 1 bis 7 beliebigen Rohstoffen bezahlen. Je nachdem wie viel ich dafür ausgebe, bekomme ich mehr Siegpunkte.

Beispiel: Bezahle ich es nur mit einem Holz, so bekomme ich eben nur 3 Siegpunkte. Bezahle ich es aber mit 4 Stein und 3 Gold, bekomme ich viel mehr Siegpunkte.

Phase 2 - Personen abarbeiten
Beginnend mit dem Startspieler werden nun die Personen abgearbeitet. Was die einzelnen Personen auf ihren Orten bringen, wurde unter Phase 1 schon erklärt.
Der Spieler darf die Personen in beliebiger Reihenfolge abarbeiten. Braucht er also zum Beispiel noch Holz aus dem Wald um ein Gebäude zu kaufen, so würfelt er erst für seine Personen im Wald und kauft sich dann mit den gewonnenen Rohstoffen das Gebäude. Hat der Startspieler alle Personen wieder vom Spielplan genommen, so kommt der nächste Spieler im Uhrzeigersinn an die Reihe. Haben alle Spieler ihre Figuren abgearbeitet, so kommt die Phase 3.

Phase 3 - Hunger!
Zum Schluss der Runde muss der Stamm noch ernärt werden. Jeder Spieler nimmt sich jetzt noch so viel Nahrung, wie sein Marker auf der Ackerleiste anzeigt.
Dann muss er pro Person eine Nahrung abgeben. Kann er nicht bezahlen, so muss er alle Nahrung abgeben und die fehlende Nahrung durch je einen Rohstoff ersetzen.
Hat er auch keine Rohstoffe, so zieht er seinen Zählstein um 10 Felder zurück.

Neue Runde
Der Startspieler wechselt zum nächsten Spieler und die Zivilisationskarten werden wieder aufgefüllt.
Dabei werden zuerst die noch ausliegenden Karten nach rechts in die möglicherweise entstandenen Lücken verschoben und dann die neuen Karten vom Nachziehstapel aufgelegt.

Spielende
Das Spiel endet, sobald einer der Gebäudestapel leer ist oder die vier Felder für die Zivilisationskarten nicht mehr aufgefüllt werden können.

Schlusswertung
Jetzt folgt noch die Schlusswertung. Hierbei spielen die Zivilisationskarten eine wichtige Rolle.

a) Grüne Zivilisationskarten
Jeder Spieler sortiert jetzt alle Zivilisationskarten die unten einen grünen Aufdruck haben heraus. Für jeden einmaligen Gegenstand werden die Karten dann mit sich selbst multipliziert. Beispiel: Ein Spieler hat fünf grüne Zivilisationskarten mit unterschiedlichen Symbolen. Somit bekommt er 5 x 5 Siegpunkte.

b) Braune Zivilisationskarten
Bei den braunen Karten gibt es unterschiedliche Sachen die Punkte bringen. Es gibt auf jeder Karte eine, zwei oder drei Figuren die mit einem bestimmten Wert multipliziert werden. Da gäbe es die Anzahl der Personen, der Gebäudeplättchen oder der Werkzeuge, die ein Spieler besitzt, oder die Höhe seines Markers auf der Ackerleiste. Das alles wird mit den Figuren die auf der Zivilisationskarte abgebildet sind multipliziert.

Wer jetzt am meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.
 


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Regelvideo auf YouTube

 
Länge: 30:37 Minunten
     
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Video-Sprungmarken

1 = Einleitung (0:00)
2 = Packungsinhalt (0:52)
3 = Aufbau (1:58)
PlatzhalterSpielidee (4:27)
4 = Spielablauf (5:06)
PlatzhalterArbeiter und Spielplan (6:34)
PlatzhalterBeispielrunde (10:53)
PlatzhalterArbeiter abarbeiten (16:27)
PlatzhalterBeispielrunde (19:13)
PlatzhalterSpielende (26:36)
5 = Abspann (30:09)

Hinweis:
Die obigen Links öffnen das Video in einem externen Fenster.

     

 

Fotos

 
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Gelesen 2286 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 05 Februar 2014 14:54

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