Komplettliste aller vorgestellten Spiele nach Alphabet:

Samstag, 01 März 2014 21:13

Golden Horn

 

Golden Horn


 

Fakten

  Platzhalter   Platzhalter   Platzhalter  
                         
 Erscheinungsjahr   2013    Verlag(e)   Piatnik
 Spieleranzahl   2 - 4    Autor(en)   Leo Colovini
 Empf. Alter   8+    Illustrator(en)   Marko Fiedler
 Spieldauer   ca. 45 Minuten        
 ASIN   B00CPX2M3I    Auszeichnungen   Noch keine
             

 

Zusammenfassung

 

Ziel des Spiels

Auf der Handelsroute zwischen Venedig und Konstantinopel herrscht reger Schiffsverkehr. Kaufleute aus beiden Städten befahren die Route um alle gleichfarbigen Waren von einer Stadt in die andere zu bringen. Doch dabei geht es nicht immer friedlich zu. Ab und zu greifen Piraten die Handelsschiffe an. Ansonsten hat jeder Spieler drei Schiffe, die er über das Meer steuert. Um die Fahrt zu beschleunigen, benutzt man Schiffskarten oder überspringt andere Schiffe, die auf der Route stehen. Jedes Schiff hat dabei unterschiedliche Segel. Je nach Farbenhäufigkeit auf dem Segel bekommen die Spieler im Hafen dann Handkarten. Wer die meisten Waren- und Warengruppen aus 6 verschiedenen Farben in seinem Warenlager hat, wenn das Spiel endet, ist der Gewinner.

 

Spielablauf

Aufbau
Vor dem ersten Spiel müssen die Schiffe und die Warenlager zusammengebaut werden. Nach dem Spiel passen aber alle Teile im zusammengebauten Zustand in die Schachtel.

Je nach Spieleranzahl wird jetzt der Seeweg aufgebaut. An den Anfang und das Ende des Weges kommen immer die Städte Venedig und Konstantinopel.
Bei zwei und vier Spielern kommt dann zum Seeweg, dessen Aufbau in der Anleitung beschrieben ist, auch noch der Hafen von Modone
Bei einem 3-Spieler-Spiel wird der Hafen nicht benötigt. Jetzt nimmt sich jeder Spieler ein Warenlager und drei Schiffe mit dem gleichen Wappen. Das Warenlager stellt jeder Spieler so vor sich auf, dass die anderen Spieler nicht hineinschauen können. Die Schiffe können die Spieler beliebig auf die beiden Startstädte verteilen. Die farbigen Würfel kommen alle in den Stoffsack. Dann werden pro Stadt zufällig neun Würfel aus dem Sack gezogen und auf die Stadt gelegt. Als letztes wird der Kartenstapel gut gemischt und an jeden Spieler werden 5 Karten ausgeteilt. Die restlichen Karten kommen als Nachziehstapel neben den Spielplan.

Spielablauf
In jeder Runde haben die Spieler zwei Möglichkeiten.
1. Piratenüberfall durchführen (Kann)
2. Eigenes Schiff ziehen (Muss)

1. Piraten!!!
Mithilfe seiner Handkarten darf ein Spieler einen anderen Spieler überfallen. Dessen Schiff muss allerdings auf einem Seeweg stehen, nicht in einer Stadt oder dem Hafen.
Wenn der Spieler drei Karten ausspielen kann, die den gegnerischen Segelfarben entsprechen, so war der Überfall erfolgreich und er darf sich einen Würfel aus dem überfallenen Schiff nehmen.

Beispiel: Der Mitspieler hat ein Schiff mit einem roten und einem gelben Segel. Spielt der Spieler am Zug jetzt z.B. eine rote und zwei gelbe Karten aus, so war der Überfall erfolgreich.

2. Segel setzen!
Unabhängig davon, ob der Spieler einen Überfall gemacht hat, muss er eines seiner Schiffe bewegen. Dazu gibt es ein paar Regeln:
a) Ein Schiff bewegt sich immer vorwärts und dreht nie um, ausser die Piraten haben den letzten Würfel aus dem Schiff gestohlen.
b) In den Städten dürfen beliebig viele Schiffe stehen.
c) In Modone muss ein Schiff stehenbleiben, wenn noch Stellplätze vorhanden sind. Im 2-Spieler-Spiel passen zwei im 4-Spieler-Spiel drei Schiffe in den Hafen. Ist der Hafen voll, so darf man einfach darüber hinwegziehen.

Jedes Schiff beginnt seine Reise in einer der beiden Ausgangsstädte. Dort wird als erstes ein Schiff beladen.
Der Spieler am Zug sucht sich aus den neun Holzsteinen die Steine aus, die er transportieren möchte. Auch hier gibt es Regeln:
a) Ein Schiff darf nur Holzwürfel aufnehmen, die eine andere Farbe haben, als die Segel.
b) Es werden immer alle Holzwürfel einer Farbe aufgeladen.
c) Die Holzwürfel in der Stadt werden dann sofort wieder auf neun aufgefüllt.

Wie weit darf mein Schiff ziehen?
Sobald die Holzwürfel einer Farbe auf ein Schiff geladen wurden, bewegt man das Schiff um ein Feld nach vorne auf den Seeweg.
Jetzt gibt es wieder mehrere Möglichkeiten, wie der Zug weitergehen kann:

a) Ist dieses Feld von einem eigenen oder anderen Spieler besetzt, so darf man sein Schiff auf das nächste, freie Feld bewegen.
b) Kommt der Spieler auf ein Feld, dessen farbliche Umrandung eines seiner Segel entspricht, so darf der Spieler sein Schiff sofort ein Feld weiter ziehen.
c) Stimmt keine Farbe seines Segels mit der Feldfarbe überein, so kann der Spieler stattdessen eine Karte in der Feldfarbe ausspielen. Auch dann darf er sich ein Feld weiter bewegen. 

Stimmt auf dem nächsten Feld die Segelfarbe mit der Feldfarbe überein, oder spielt der Spieler noch eine Karte in der nächsten Feldfarbe, oder ist das nächste Feld besetzt, so geht die Reise in dieser Runde weiter, bis der Spieler nicht mehr ziehen kann oder mag.

Land in Sicht!
Bringt der Spieler eines seiner Schiffe in den Hafen der anderen Stadt, so darf er die Holzwürfel ausladen und in sein Warenlager legen.
Zusätzlich bekommt er noch, je nach Farbhäufigkeit auf den Segeln, neue Karten, wenn er nach Modone und den Zielhafen kommt.
Achtung: Im Spiel zu zweit gibt es in Modone keine Karten.

Die Kartenverteilung läuft wie folgt:
Sind alle Segelfarben gleich, bekommt er eine Karte.
Befinden sich zwei unterschiedliche Farben auf den Segeln, so gibt es zwei Karten.
Hat das Schiff drei unterschiedliche Segelfarben, so bekommt der Spieler drei Karten.

Spielende
Es gibt zwei Arten, wie das Spiel enden kann:
a) In einem der Zielhäfen sind keine Holzwürfel mehr und der Stoffsack ist leer.
b) Ein Spieler ruft das Ende des Spiels aus.
Das darf er aber nur machen, wenn er von jeder Farbe einen Holzwürfel in seinem Lager hat.

Die Runde wird in beiden Fällen noch zu Ende gespielt und dann kommt die Wertung.

Wertung
Jeder Spieler leert nun sein Warenlager aus und bildet für jede Holzwürfelfarbe eine senkrechte Reihe.
Jetzt gibt es für jeden Holzwürfel einen Punkt.
Zusätzlich gibt es für jeden Satz, der aus 6 unterschiedlichen Holzwürfeln besteht 4 Punkte extra.
Jeder Satz aus 5 unterschiedlichen Waren bringt 2 Punkte und jeder Satz aus 4 unterschiedlichen Waren 1 Punkt.

Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.


Platzhalter Platzhalter  
Meine Einstufung   Familienspiel
Zusätzliche Informationen   Schönes Spielmaterial. 
     
Hersteller-Downloads   Keine
Erhältliche Spielerweiterungen   Keine
     
Bei "Amazon" kaufen   Hier klicken
Bei "Spiele-Offensive" kaufen   Hier klicken
           

 

Regelvideo auf YouTube

 
Länge: 25:51 Minunten
     
  Platzhalter

Video-Sprungmarken

1 = Einleitung (0:00)
2 = Packungsinhalt (0:39)
3 = Aufbau (1:54)
4 = Spielablauf (4:36)
PlatzhalterPiraten! (6:06)
PlatzhalterSchiffe bewegen (8:33)
PlatzhalterPunkte & Karten (11:36)
PlatzhalterSpielende (13:58)
PlatzhalterBeispielrunde (15:12)
PlatzhalterSonderregeln (24:33)
5 = Abspann (25:32)

Hinweis:
Die obigen Links öffnen das Video in einem externen Fenster.

     

 

Fotos

 
Zum Vergrößern auf die Fotos klicken
   
 

 
© 2014 Die Urheberrechte an den Texten, sowie am Video auf dieser Seite hält der Seitenbetreiber. Dieses Material darf ohne seine Zustimmung nicht kopiert und anderweitig verwendet werden.
Die Rechte an allen anderen Bildern, Fotos und gezeigten Material bleibt unangetastet bei den jeweiligen Verlagen und Autoren.
Gelesen 2158 mal Letzte Änderung am Samstag, 01 März 2014 19:54

 Meine Netzwerke

Facebook Twitter GooglePlus

Youtube-64 Insta 64  RSS Feed



Patreon 64

 



Spielvorstellungen
 seit dem 01.02.2013
821